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Landschaftsmuseum der Dübener Heide Die Burg Düben wurde erstmals im Jahre 981 unter ihrem slawischen Namen Dibni erwähnt. Die Burg schützte den Muldeübergang und bildete außerdem den Herrschafts- und Verwaltungsmittelpunkt für verschiedene Gemeinden, "die den ehemaligen slawischen Burgbezirk bildeten". 1450 wurde die Burg Düben völlig zerstört und zehn Jahre später zum Teil wieder aufgebaut. Berüchtigt ist diese Burg durch den letzten Hexenprozeß, der in Mitteldeutschland im Jahre 1699, durchgefürt wurde. Vom 10. - 14.10.1813 schlug Napoleon hier sein Hauptquartier auf. Das Museum befindet sich seit 1953 auf der Burg. Im Burgmuseum befindet sich eine Ausstellung zur Stadtgeschichte von der Ur- und Frühzeit bis zum Jahre 1948. Außerdem ist die alte Ladeneinrichtung der Drogerie Schultze von 1846? ausgestellt. Die Drogerie bestand so bis zum Jahre 1984. Weiterhin erfahren Sie etwas über die Innung der Schuhmacher und Sie erhalten auch Informationen über den Naturraum Dübener Heide und das Heidehandwerk. Im ehemaligen Wallgraben der Burg liegt die am vollständigsten erhaltengebliebene Schiffmühle Deutschlands aus dem Jahre 1907.
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| © Sylvia Wentzlau 2005-2013 | |||||||||