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BURG FALKENSTEIN - Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt

Begleiten Sie mich zur Burg Falkenstein. Burg Falkenstein steht auf einem steilen Berghang im Selketal. Die Wanderung vom Parkplatz aus führt den Besucher durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet. Geniessen Sie diese schöne Umgebung auch in der jetzigen Jahreszeit in vollen Zügen.

Burg Falkenstein ist eine spätromanische Wehranlage. Kaiser Heinrich IV (1050 - 1106) errichtete zum Schutz des Reichsgutes eine beträchtliche Anzahl von Burgen im Harzgebiet. Auch der "alte Falkenstein" gehörte dazu. 1115 wurde dieser bei der Schlacht bei Welfesholz bis auf die Grundmauern zerstört.

Burchard von der Conradsburg erhielt 1120 den Auftrag eine neue Burg Falkenstein nahe der alten Stelle zu errichten. Seit 1155 nannte er sich bereits Graf von Falkenstein.

Die Burg war als Wehranlage vorgesehen. Durch eine vorgesetzte Schildmauer sollten der Bergfried, der Wohnturm und Palas in der Kernburg vor Angriffen geschützt werden.

Der Zugang zur Kernburg wurde durch Zwinger, vorgelagerte Bastionen sowie ein gestaffeltes Torsystem mit Halsgräben und Zugbrücken abgesichert. Wichtig war vor allem, daß die Wasserversorgung der Burg ausreichend gesichert war. Die Burg Falkenstein gehört zu den am besten geplanten Wehranlagen spätromanischer Zeit.

Der Bauplan wurde im Laufe von 200 Jahren, über sieben Generationen hinweg, von den Grafen von Falkenstein umgesetzt. Das Geschlecht der Grafen von Falkenstein erlosch im Jahre 1334., Burchard V., der keine Kinder hatte, überließ die Burg dem Hochstift Halberstadt als Schenkung. Seine Verwandten, die Grafen von Mansfeld und Regenstein, fochten diese Schenkung an und es kam zum Kampf. Der Graf von Regenstein nahm zwar die Burg ein, doch der Bischof Albrecht gewann sie zurück.

Die Burg wurde seit 1370 als Lehen vergeben. 1427 an den Grafen von Mansfeld und 1437 erfolgte die Pfändung an die Herren von Asseburg. Unter Halberstädter Herrschaft verfiel die Burg. 1449 erhielten die Herren von Asseburg den Lehnsbrief, allerdings mit der Auflage, daß sie die ruinöse Anlage in einem Zeitraum von 10 Jahren für 2000 rheinische Gulden wieder instandzusetzen hatten. Die Asseburger übererfüllten diese Verpflichtung.

Zwischen 1449 und dem Dreißigjährigen Krieg (1618 - 1648) wurde über sechs Generationen hinweg ein formumwandelnder Prozeß begonnen. In dieser Zeit wurden einige Räume an den Decken mit Stuck versehen. Dazu gehörten der neue Rittersaal im Südflügel, der erste Raum des "Schiefen Saals" im Mittelgeschoß des Westflügels sowie Obergeschoßräume des Wohnturmes. In der Burgkapelle wurde das Kreuzgratgewölbe bemalt, der Altar mit einem Reliefaufsatz geschmückt und die Empore erhielt einen fünfteiligen Bilderzyklus.

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Sylvia Wentzlau
Burg Falkenstein
Burg Falkenstein

Kapelle

© Texte und Fotos:
Sylvia Wentzlau

 

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