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BURG GNANDSTEIN IM KOHRENER LAND

Im Kohrener Land, ca. 40 Kilometer von Leipzig entfernt und nur wenige Kilometer von Frohburg, befindet sich die Burg Gnandstein. Gnandstein ist eine der ältesten Ritterburgen Sachsens. Die Umgebung lädt zum Wandern und Relaxen ein. Ein Muß für alle Freunde der schönen blau/weißen Keramik ist das Örtchen Kohren-Sahlis. Einige schöne Stücke können Sie auch im Ort Gnandstein, in der Gaststätte am Fuße der Burg, erwerben.

Fotos: Sylvia Wentzlau

Burggarten August 2010 Burggarten August 2010

Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut, allerdings nicht zur Sicherung des Ortes, sondern zum Schutz der Verkehrsverbindungen, zum Beispiel nach Rochlitz, später Colditz, Leisnig und einer der bedeutendsten Handelsstraßen von Leipzig nach Prag.

Der Ort Gnandstein und die Stadt Frohburg unterstanden bis zur Reformationszeit dem Bistum Naumburg/Zeitz.

Die Historiker vermuten, daß Gnandstein besonders im 13. Jahrhundert stark ausgebaut wurde, dadurch wurde Gnandstein zu einer der sichersten Burgen im Pleißenland. Besitzer waren zu dieser Zeit die getreuen Kämmerer der Wettiner.

Im Pleißenland des 13. Jahrhunderts existierten etwa 100 Herrensitze. Bis in das 16. Jahrhundert lagerte der Adel des Pleißenlandes in Kriegszeiten Geld und Wertgegenstände auf der Burg ein.

Eng mit der Burg ist die Geschichte der Familie von Einsiedel verbunden. Diese Familie gehörte um 1500 zu den drei berühmtesten und vor allem reichsten Adelsgeschlechtern Sachsens. In den Jahren 1427 bis 1461 war Hildebrand von Einsiedel der Burgherr auf Gnandstein. Mit ihm hatten die Markgrafen von Meißen einen verläßlichen und tüchtigen Beamten gefunden. Durch seine zahlreichen Verdienste ernannte ihn Kurfürst Friedrich zum Obermarschall. Als Obermarschall mußte er sich um die Finanzen, die Steuern, das Münzwesen und die Bergwerksangelegenheiten kümmern.

Später erhielt er noch eine ganz besondere Auszeichnung. Ihm wurde die Würde eines "Ritters vom goldenen Sporn" verliehen. Zu einem späteren Zeitpunkt erbte er Prießnitz. Prießnitz ging durch einen Tausch an seinen Vetter über, dafür erhielt Hildebrand von Einsiedel Gnandstein. Mit dem Erwerb von Sahlis und Wolftitz vergrößerte er seinen Besitz.

In diese Zeit der Besitzerweiterung fällt der berühmte "Prinzenraub" seines Schwagers, Kunz von Kaufungen.

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Sylvia Wentzlau
Burg Gnandstein
Burg Gnandstein
Burg Gnandstein
Burg Gnandstein

© Texte und Fotos:
Sylvia Wentzlau

 

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