Rudelsburg Ausblick von der Rudelsburg Ausblick von der Rudelsburg Saaleck
 
Rudelsburg und Saaleck
weitere HOME

SCHLÖSSER:

Schloß Moritzburg Zeitz
Schloß Nischwitz
Barockschloß Delitzsch
Schloß Lichtenwalde
Schloß Güldengossa
Schloß Lützen
Schloß Frohburg
Schloß Heidecksburg
Schloß Rochlitz
Schloß Weesenstein
Schloß Nossen
Schloß Hartenfels
Schloß Pillnitz
Schloß Rochsburg
Schloß und Burg Allstedt
Schloß Moritzburg Halle
 
Barockgarten
Großsedlitz

 
Schloß Neuenburg
Schloß Moritzburg Dresden
Schloß Wolkenstein
Schloß Püchau
Schloß Netzschkau
Schloß Hinterglauchau
Schloß Machern
Schloß Ballenstedt
Sanssouci
Wasserschloß Podelwitz
Schloß & Park Wörlitz
Schloß und Park Luisium
Hochzeitsschloß Sababurg
Schloß Bertholdsburg
Residenzschloß Weimar
Wasserschloß Mittwitz
Dornburger Schlösser
Schloß Sondershausen

BURGEN:
Rudelsburg und Saaleck
Konradsburg
Burg Mylau
Burg Stolpen
Burg Gnandstein
Burg Schönfels
Burg Falkenstein
Burg Kriebstein
Burg Scharfenstein
Burg Stein/Hartenstein
Burg Düben
Leuchtenburg Kahla
Burg Lauenstein
Plassenburg
 
Reichsburg Kyffhausen,
Kyffhäuserdenkmal

Burgruine Henneberg

DIE RUDELSBURG UND DIE BURG SAALECK

Rudelsburg und Saaleck

Stolz über dem Saaletal erheben sich zwei der bekanntesten deutschen Burgen; die Rudelsburg und die Burg Saaleck. Diese zwei Höhenburgen wurden im Innern zur Beherrschung der Bauern und des Handels und nach Außen hin zur Sicherung der territorialen Feudalgewalt erbaut.

Die Burg Saaleck liegt 172 Meter über dem Meeresspiegel und ist knapp 23 Meter hoch. Sie wurde um 1050 erbaut. Früher befand sich zwischen den 2 Bergfrieden ein Palas und die Kernburg war einst von einer inneren und äußeren Wehrmauer umschlossen. Im Mauerwerk der ehemaligen Kemenate des Westturms befindet sich eine mittelalterliche Abortanlage. Sehr interessant ist auch der romanische Kamin. Die Mauerstärke der Türme beträgt etwa zwei Meter.

Burg Saaleck

Das erste Mal wurde die Burg Saaleck im Jahre 1140 urkundlich erwähnt. Hermann Vogt von Saaleck hatte die Burg als Lehen von seinem Landesherren, dem Markgrafen von Meißen erhalten. Außerdem erhielt er damit die Gerichtsbarkeit und das Recht zur Eintreibung des Zehnten. Späterer Lehnsherr war Rudolf von Vargula.

Bis zum Jahre 1343 blieb die Burg in seinem Besitz. Trotz einer sehr guten Einnahmequelle war er verschuldet. 1344 kaufte der Bischof von Naumburg Burg Saaleck für 700 Schock Meißner Groschen, damit wurde die Burg eine Domäne des Naumburger Domstifts.

In der Zeit der Reformation war die Burg herrenlos und die Bauern nutzten sie als Steinbruch. Bekannt ist aus dem 19. Jahrhundert der Verkauf an den Freiherrn von Feilitzsch, ein Rittergutsbesitzer von Stendorf. Die Enteignung erfolgte im Jahre 1945 mit der Bodenreform. Heute befindet sich auf der Burg Saaleck ein Museum.

Hier geht es weiter!

Sylvia Wentzlau
Denkmal vor der Rudelsburg
Rudelsburg
Rudelsburg
Rudelsburg

© Text und Fotos:
Sylvia Wentzlau

 

Burgenseite
Kontakt © Sylvia Wentzlau 2005-2013