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In der romantischen Umgebung des Kriebethales liegt die Burg Kriebstein, die schönste Ritterburg Sachsens. Kriebstein ist eine Ritterburg, wie man sie sich nur wünschen kann; uneinnehmbar, auf einem Felsen liegend und mit Blick auf die wilde Zschopau. Fürstlichen Komfort dürfen Sie hier nicht erwarten, aber Sie erhalten einen umfassenden Einblick in die Lebensweise zur Ritterzeit, ist doch auch etwas oder? Sie werden von dieser schönen alten Ritterburg begeistert sein. Die Geschichte der Burg reicht in das Jahr 1384 zurück. Dietrich von Beerwalde hatte zu dieser Zeit die Burg als Lehen. 1384 wurde die Burg Kriebstein zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als Burg "Krywensteyn". In diesem Jahr ließ Dietrich von Beerwalde den Wohnturm errichten. Bis 1465 wurden der Kapellenflügel und die gotische Halle vollendet.
Um 1500 erhielt das Schatzgewölbe eine farbige illusionistische Architekturfassung. Ihren größten Herrschaftseinfluß hatte Kriebstein in den Jahren 1544 bis 1550 unter Georg von Carlowitz. 1549 gelangt der Alexius-Altar des säkularisierten Klosters Waldenburg auf Burg Kriebstein. Im 16. Jahrhundert beherrschte die Burg 2 Städte und 33 Dörfer. Ab 1561 erneuter häufiger Besitzerwechsel, unter anderem befand sich Kriebstein 1583 in der Hand Kurfürst Augusts. Unter der Familie von Schönberg (1665 bis 1689) begann eine rege Bautätigkeit. Unter anderem wurden der zschopauseitige Flügel und das Torhaus aufgestockt. 1825 bis 1945 übernahm die Familie von Arnim Burg und Herrschaft. Bereits im Jahre 1930 wurden Teile der Burg der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. |
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| © Sylvia Wentzlau 2005-2011 | ||||||||