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BURG LAUENSTEIN IM OBEREN FRANKENWALD

Die Burg Lauenstein liegt nördlich von Kronach. Voraussichtlich wurde die Burg im 12. Jahrhundert von den Grafen von Orlamünde erbaut. Erst am 31. März 1138 wird Lauenstein urkundlich erwähnt.

1140 verstarb der Pfalzgraf Wilhelm V. von Orlamünde. Danach trat Albrecht III., Graf von Ballenstedt und Markgraf von Brandenburg das Orlamünder Erbe an. Ihm folgte 1222 Heinrich von Lauenstein. Berthold von Leiningen, der Bischof von Brandenburg, zog 1259/1260 gegen die Grafen von Orlamünde zu Felde. Bei dem Streit ging es um das Orlamünder Erbe.

In den blutigen Fehden der vierziger Jahre des 14. Jahrhunderts verloren die Grafen von Orlamünde allmählich ihren Besitz. An diesen Fehden mit benachbarten Adelsgeschlechtern und Städten soll auch Graf Friedrich, Herr von Lauenstein, beteiligt gewesen sein. In dieser Zeit soll die Burg stark beschädigt wurden sein.

Den heute noch zu besichtigenden Orlamünde-Bau ließ Graf Otto von Orlamünde erbauen. Dieser starb 1403.

Trotz Kindersegen der Orlamünder Grafen konnte der Niedergang des Grafengeschlechts nicht aufgehalten werden. Durch die drückende Schuldenlast mußte sich Graf Wilhelm am 14. März 1427 unter Lehensherrschaft begeben.

In den Jahren 1427 bis 1429 versuchte Graf Günther von Schwarzburg mit 400 Mann die Burg in seine Gewalt zu bringen. Dies konnte Graf Wilhelm durch Geschick vereiteln.

Um aus seiner finanziellen Misere zu entkommen, mußte Graf Wilhelm im Jahre 1430 Burg und Herrschaft Lauenstein an die Grafen Ernst und Ludwig von Gleichen, Herren zu Blankenhain, verkaufen. Danach wechselte die Burg mehrmals ihren Besitzer.

Mit der Übernahme der Burg durch Heinrich von Thüna im Jahre 1506 begannen erhebliche Umgestaltungen auf der Burg. Es wurde eine Burgkapelle errichtet.

Der Nachfolger Heinrichs, Christoph von Thüna d.Ä. ließ 1551 - 1554 eine prächtigen mehrgeschossigen Schloßbau errichten, den sogenannten Thüna-Bau und weitere bauliche Veränderungen wurden in der Herrschaftszeit der Grafen von Thüna vorgenommen.

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© Texte und Fotos: Sylvia Wentzlau

Sylvia Wentzlau
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