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LEUCHTENBURG KAHLA

Hoch oben auf einem Berg liegt die Leuchtenburg. Sie wurde als Stammsitz der Linie Lobdeburg zum ersten Male im Jahre 1221 urkundlich erwähnt.

1333 kauften die Grafen von Schwarzburg diese imponsante Anlage. 40 Jahre später wurden große Teile der mittelalterlichen Burganlage durch einen Brand zerstört.

Auch hier spielten die Wettiner eine wesentliche Rolle.

Diese eroberten im Jahre 1392 die Leuchtenburg. Ab 1401 blieb die Burg 300 Jahre wettinisches Amt. Von hier aus verwalteten die Wettiner 120 Dörfer und 3 Städte. Im Jahre 1451, nach der Belagerung durch Herzog Wilhelm von Sachsen, erweiterten die Wettiner die Wehranlagen.

Nach dem Bauernkrieg im Jahre 1525 saßen die geschlagenen Bauern auf der Leuchtenburg ein. 1553 wurde in einer halbjährigen Bauzeit der Brunnen bis auf eine Tiefe von 80 m ausgeschachtet.

Im Jahre 1612 erfolgte der Umbau des "Marterturms" zu einem Gefängnis. Dieser Turm kann heute noch besichtigt werden.

Im Jahre 1658 brannte es auf der Leuchtenburg zum zweiten Male. Nach dem Brand wurde das Hauptgebäude am Turm umgebaut. Ab 1700 befand sich das wettinische Amt in Kahla. 1720 wurde die Leuchtenburg in ein Zucht-, Armen- und Irrenhaus umgebaut. Von 1724 bis 1871 befanden sich 5187 Gefangene auf der Burg. Die Anstalten wurden im Jahre 1871 aufgelöst und die Burg zu einem Hotel umgebaut.

Bereits im Jahre 1906 öffnete das Museum auf der Burg seine Pforten. Seit 1921 gibt es eine Jugendherberge auf der Burg.

1963 wurde das Museum auf der Leuchtenburg Kreisheimatmuseum.

Einen Tiefpunkt in der Geschichte sollte die Burg noch einmal im Jahre 1984 verzeichnen. Die Stasi (Staats-Sicherheitsdienst der DDR) wollte auf der Leuchtenburg ein Internierungslager für 600 Personen einrichten. Zum Glück kam es nicht dazu!

1989 wurden auf der Burg Demonstrationsplakate der Wende aus Jena und Kahla präsentiert. Seit 1998 kann im Rittersaal die Ahnengalerie der Herzöge von Sachsen-Altenburg besichtigt werden.

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Sylvia Wentzlau
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