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BURG SCHARFENSTEIN IM ERZGEBIRGE Im reizvollen Erzgebirge liegt die Burg Scharfenstein. Für alle die jung geblieben sind ist diese Burg ein Muß. Hier kann man mit großen Kinderaugen die wunderschönen alten Puppenstuben, altes Holzspielzeug, Pyramiden aus vergangenen Zeiten und Lichterbögen und vieles anderes mehr betrachten. Die Ortschaft Scharfenstein ist besonders zur Weihnachtszeit etwas ganz besonderes. Überall Lichterbögen, beleuchtete Tannenbäume und an einigen Häusern bewegliche Figurengruppen. Vom Parkplatz aus kann man bereits die Burg Scharfenstein erkennen. Zur Weihnachtszeit leuchtet sie im Lichtermeer. Zum ersten Mal wurde die Burg Scharfenstein im Jahre 1372 erwähnt. Seit 1349 befand sie sich als markgräfliches Lehen in den Händen von Johann von Waldenburg. Im Jahre 1439 wurde die Burg an den Münzmeister von Freiberg verkauft. Sie sollte danach noch mehrmals den Besitzer wechseln. 1492 erwarb Heinrich von Einsiedel Scharfenstein. Unter Heinrich Abraham von Einsiedel, Mitte 16. Jahrhundert, wurde die Anlage erneuert, sie erhielt Gesellschaftsräume, Kirchen- und Witwenflügel und das Torhaus. Im 17. Jahrhundert erfolgte der Umbau der Burg. Am südlichen Portal wurden die Allianzwappen von Einsiedel und Ponickau angebracht. Unmittelbar mit Scharfenstein ist die Lebensgeschichte des "Rebellen des Erzgebirges", Karl Stülpner, verbunden. Dieser wurde 1762 in Scharfenstein geboren. Heute befindet sich auf der Burg eine Stülpnerausstellung. Interessenten können sich den DEFA-Spielfilm " Stülpner Karl" ansehen. 1931 erfolgte die Versteigerung der Burganlage. Neuer Besitzer wurde der Apotheker- und Pharmazeutik-Fabrikant F. Eulitz. In den Jahren 1939 bis 1945 diente die Burg als Aufbewahrungsort für Dresdner Kunstschätze. |
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| © Sylvia Wentzlau 2005-2011 | |||||||||