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BURG STOLPEN/SACHSEN

Sicher haben viele schon von der Burg Stolpen und ihrer berühmten Gefangenen, der Gräfin Cosel, gehört. Folgen Sie mir in die Vergangenheit und lernen Sie die Geschichte der Gräfin Cosel kennen.

Die Burg Stolpen wurde im Jahre 1100 errichtet. 1222 erfolgte die erste Erwähnung eines Herrensitzes des Edelsfreien Moyko von Stolpen. Stolpen wurde militärisch ausgebaut und war die spätere Residenz des Bischofs von Meißen. Im Jahre 1429 belagerten die Hussiten die Burg. Trotz acht Wochen Belagerung war es ihnen nicht möglich sie zu erstürmen.

Seit 1365 war hier das geistliche Gericht und das Gefängnis des Hochstiftes Meißen. Noch heute zeugt die Folterkammer von der grausamen Rechtssprechung der damaligen Zeit. Trotz der vielen Gewalt in unserer heutigen Zeit läuft einem beim Anblick der Folterwerkzeuge ein eiskalter Schauer über den Rücken.

Am 1. Januar 1559 zog die Reformation in Stolpen ein. Kurz danach übernahm Kurfürst August von Sachsen die Burg. Er ließ umfangreiche Um- und Erweiterungsarbeiten durchführen.

Während seiner Burgherrschaft entstanden das gotische Bischofshaus, die Burgkapelle und der Tiergarten, um nur einiges zu nennen.

Im Jahre 1632 konnte Stolpen erfolgreich gegen den Ansturm kaiserlicher Kroaten verteidigt werden. Bei diesen Kämpfen branden Teile der Burg nieder. 1634 wütete die Pest in Stolpen.

6000 schwedische Soldaten belagerten 1639 die Burg. Ein Großfeuer vernichtete im Jahre 1723 Teile der Burganlage, aber auch die Innenstadt von Stolpen.

Am 3.9.1756 wurde die Burg durch preußische Soldaten bezwungen. Vor ihrem Abzug vernichteten die preußischen Truppen große Teile der Burganlage. Im Jahre 1764 wurde die Garnsion, die seit 1634 auf Stolpen stationiert war, aufgelöst. Danach verfiel die Anlage zusehends. 1773 wurden die baufälligen Teile der Burg abgerissen. Das sollte nicht die letzte Zerstörung sein. Napoleon läßt 1813 Verteidigungsbauten auf der Burg Stolpen errichten. Vor dem Abzug des Heeres sprengen französische Soldaten große Teile der Burg.

Zum Erhalt Stolpens läßt König Johann von Sachsen im Jahre 1859 umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchführen. Bereits 1877 wurde die Anlage als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. König Friedrich August III. von Sachsen war sehr um die Erhaltung der Burg Stolpen bemüht. Er spendete dafür jährlich 4000 bis 5000 Mark.

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Sylvia Wentzlau
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© Texte und Fotos
( re. u. Pferd oben):
Sylvia Wentzlau

 

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