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KLOSTER ALTZELLA
Nicht weit von Nossen entfernt befindet sich ein wunderschöner alter Klosterpark. Schon Caspar David Friedrich genoß die Stille und Harmonie des Parkes und schuf in der Zeit seines Aufenthaltes einige seiner berühmten Gemälde.
Der Zisterzienserorden erhielt vom Markgrafen von Meißen 275 Quadratkilometer Grund, mit der Auflage diesen urbar zu machen. Im Jahre 1175 zog der Orden in das Kloster Cella ein.
Von 1180 bis 1230 enstanden der Klausurbereich und das romanische Stufenportal.
Es dauerte nicht lange und Kloster Altzella gehörte zu den reichsten und einflußreichsten Klöstern Deutschlands.
In Altzella existierte eine bedeutende wissenschaftliche Bibliothek der damaligen Zeit. Im Jahre 1506 stand den Mönchen ein Bibliothekssaal mit 960 wissenschaftlichen Werken zur Verfügung.
Das Klosterleben endete mit dem Einzug der Reformation in Sachsen. Die umfangreiche wissenschaftliche Bibliothek erhielt die Universität Leipzig als Schenkung.
Die Klosteranlage wurde zerstört. Die Steine verwendete man als Baumaterial zum Aufbau des Nossener Schlosses und der Kirche.
Der heutige Klosterpark entstand um 1800. Die Ruinen wurden malerisch in die Gestaltung des Parkes einbezogen.
In den Jahren 1787 bis 1804 erfolgte der Umbau der Erbbegräbnisstätte der Wettiner zum klassizistischen Mausoleum. Von 1945 bis 1990 wurde die Klosteranlage als Volkseigenes Gut genutzt. Seit 1990 erfolgten umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen. 1994 konnte das Mausoleum wieder neu eingeweiht werden.
Besichtigen Sie doch einmal das Lapidarium, das Konversenhaus oder das Wettiner Mausoleum und genießen Sie die Stille des Klosterparkes.
Öffnungszeiten und andere Infos sind wie immer über den Link rechts unter den Bildern erreichbar!
© Text und Fotos: Sylvia Wentzlau
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