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MUSEUMSMEILE SPEICHERSTADT -
DEUTSCHES ZOLLMUSEUM HAMBURG

Inmitten des Freihafens befindet sich das Hamburger Zollmuseum, daß seit 1992 geöffnet hat.

Im Museum werden Besucher über die Zollgeschichte vom Altertum bis in die Gegenwart unterrichtet. Neben Urkunden, Schmuggelverstecken und Uniformen wird auch ein ausgedienter Zollkreuzer präsentiert.

Auf einer Ausstellungsfläche von rund 800 Quadratmetern werden 2000 Ausstellungsstücke vorgestellt.

Um 1800 gab es in Deutschland rund 1800 Zollstellen. 1834 schlossen sich die meisten kleinsten Staaten zum Deutschen Zollverein zusammen.

Die Ausstellung gliedert sich in verschiedene Aufgabenfelder. Im Erdgeschoß geht es um den Zoll im Binnenmarkt, den Zoll im Außenhandels- und Agrarmarkt, Schutz von Umwelt und Verbrauchern, vom Zolleinnehmer zur Wirtschaftsverwaltung, von der Balkenwaage zum Zollcomputer, vom Torpfennig zum harmonisierten System, Grenzaufsicht - einst und jetzt ...

Heute schützt der Zoll unter anderem seltene Tier- und Pflanzenarten und vieles anderes mehr.

Im Mittelalter kassierten Zöllner nicht nur Zölle, sondern auch Steuern, zum Beispiel den "Bierpfennig", das "Ungeldt", die Perücken- oder Bartsteuer.

Foto Bildleiste rechts Mitte: Der totale Schmuggler

Jeder Körperteil des jungen Mannes ist mit Schmuggelware bestückt. Im Hut versteckte er zum Beispiel Zigaretten.

In der Ausstellung werden die vielfältigen Verstecke, wo Schmuggelware gefunden wurde, aufgezeigt.

Rauschgift, Zigaretten, Munition und vieles anderes mehr wurde zum Beispiel in nachgemachten Lebensmitteln, in die man lieber nicht hineinbeißen sollte, versteckt oder in Möbelstücken oder auch in aufgesägten Figuren...

Das Museum wurde in der Zeit von Mai bis September 2008 neu gestaltet. Interaktiv können die Besucher den Bereich der Aufgaben des heutigen Zolls miterleben.

© Text und Fotos: Sylvia Wentzlau

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Kontakt © Sylvia Wentzlau 2005-2012