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Burgruine Henneberg

Burgruine Henneberg Thüringen

Für die Zusendung des Informationsmaterials möchte ich mich ganz herzlich bei Udo Sprockhoff bedanken.

Die Gemeinde Henneberg ist 10 km von Meiningen entfernt. Vor der Wende befand sich die Burg im Grenzgebiet und der Sperrzone der DDR. Für alle Burgenfreunde findet auf der Burg jedes Jahr im Juni ein Burgfest statt. Persönlich habe ich diese Burg noch nicht besucht, aber ich finde, sie ist auf jeden Fall eine Erwähnung wert. Die Gesamtfläche des Burgareals beträgt 0,415 Hektar.

Freunde der Burg gründeten am 21.3.1990 den "Club Henneburg". Die 22 Mitglieder stellten sofort einen Arbeitsplan und einen Entwurf für die Satzung des Clubs auf. Die ersten Arbeiten konnten beginnen. Zuallerst mußte der Burghof aufgeräumt und gesäubert werden, denn im Laufe der Jahre war hier vieles durch Unkraut überwuchert worden. Mit Hilfe der umliegenden Steine sollte das Mauerwerk gesichert werden. Durch die Eigeninitiativen und die Freude am Wiederaufbau konnte die Burgruine für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. 1999 zählte der Club bereits 40 Mitglieder.

1996 begannen die Ausgrabungen des Burgbrunnens. Doktor Rainer Nier-Glück führte die Arbeiten im Auftrage des Landesamtes für Archäologische Denkmalpflege Weimar in der Zeit vom 10. September bis 4. Oktober 1996 durch. Die Ausgrabungen erfolgten bis zu einer Tiefe von 13 Metern.

Historische Daten (Infomaterial Club Henneberg)

"Besiedlung des Berges in der frühen Eisenzeit (durch jüngere Ausgrabungen nachgewiesen)"
11. Jh.
"Vermutete Gründung der Burg (kleinere Anlage)"
"Erste urkundliche Erwähnung des Namens Henneberg, Gotebold I. (gestorben um 1100) nannte sich Graf von Henneberg."
1226
"Erstmals trat die Burghenne im Siegel der Henneberger auf (vorher einfacher Reichsadler, später Doppeladler)"
"Die Burg erlebte unter Poppo VII. ihre Glanzzeit. Erweiterung der Burganlage. Kriegerische Auseinandersetzungen mit dem Bischof von Würzburg. Der Herrschaftsbereich erstreckt sich zeitweilig etwa vom Main bis zum Kamm des Thüringer Waldes."
"Teilung der Grafschaft und Begründung der Sonderlinien Schleusingen, Hartenberg und Aschach. Schloß Bertholdsburg in Schleusingen wurde als Residenz der Vorzug gegeben. Die Bewachung der Burg wurde etwa 30 Burgmannen unter Führung eines Burgvogtes anvertraut."
 
Quelle: Club Henneberg e.V. Henneberg

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Stammsitz der Grafen
von Henneberg
bis in das 13. Jh.
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