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Burgruine Henneberg

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"Die Grafen von Henneberg wurden in den Fürstenstand erhoben."
"Die Burg war gemeinsamer Besitz der Schleusinger und der Römhilder Linien. Die Schleusinger hatten die Hälfte der Burg an die Römhilder als Mitgift verpfändet. Streitigkeiten um Besitztümer und Erhaltung der Burg waren die Folge."
"Niederbrennung und Zerstörung der Burg durch den Bildhäuser Haufen im Bauernkrieg."
"Die Burg kam wieder in Alleinbesitz der Schleusinger Linie (Römhilder Linie ausgestorben)."
"Georg Ernst, der letzte Graf von Henneberg starb im Dorfe Henneberg. Der Besitz fiel dem Herrscherhaus Wettin (Sachsen) zu."
"Die Burg wurde schon teilweise als Steinbruch verwendet."
"Spätestens im Laufe des Dreißigjährigen Krieges (1618 - 48) wurde die Burg gänzlich verlassen, seitdem unbewohnt und Ruine."
Die Ruine "befindet sich in fortschreitendem Zerfalle" (Christian Juncker, 1703).
"Herzog Georg I. veranstaltete ein Volksfest auf dem Burggelände (Geburtstag seiner Mutter Charlotte Amalie). Zur Vorbereitung des Festes wurden einige Arbeiten an der Burg und den Wegen ausgeführt. Auch wurde ein Zugang in den Bergfried gebrochen."
"Stürme zerstörten größere Teile der Ruine. Die Herzöge von Meiningen veranlaßten Umbauten, Anbauten und Erhaltungsmaßnahmen. Die Stützpfeiler an der Westmauer, der Rundturm an der Westmauer, die darüberliegenden Fenster, die Treppen zum Rundturm und zum Bergfried stammen aus dieser Zeit."
"Grabungen durch Landbaumeister Abesser. Von ihm stammt ein Grundriß, der aber nach neuesten Grabungsergebnissen teilweise korrigiert und ergänzt werden muß."

 
Quelle: Club Henneberg e.V. Henneberg

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Sylvia Wentzlau
 
Stammsitz der Grafen
von Henneberg
bis in das 13. Jh.
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