Schloß Hinterglauchau Schloß Hinterglauchau Schloß Hinterglauchau Museum- und Kunstsammlung
Schloß Hnterglauchau
weitere HOME

SCHLÖSSER:

Schloß Moritzburg Zeitz
Schloß Nischwitz
Barockschloß Delitzsch
Schloß Lichtenwalde
Schloß Güldengossa
Schloß Lützen
Schloß Frohburg
Schloß Heidecksburg
Schloß Rochlitz
Schloß Weesenstein
Schloß Nossen
Schloß Hartenfels
Schloß Pillnitz
Schloß Rochsburg
Schloß und Burg Allstedt
Schloß Moritzburg Halle
 
Barockgarten
Großsedlitz

 
Schloß Neuenburg
Schloß Moritzburg Dresden
Schloß Wolkenstein
Schloß Püchau
Schloß Netzschkau
Schloß Hinterglauchau
Schloß Machern
Schloß Ballenstedt
Sanssouci
Wasserschloß Podelwitz
Schloß & Park Wörlitz
Schloß und Park Luisium
Hochzeitsschloß Sababurg
Schloß Bertholdsburg
Residenzschloß Weimar
Wasserschloß Mittwitz
Dornburger Schlösser
Schloß Sondershausen

BURGEN:
Rudelsburg und Saaleck
Konradsburg
Burg Mylau
Burg Stolpen
Burg Gnandstein
Burg Schönfels
Burg Falkenstein
Burg Kriebstein
Burg Scharfenstein
Burg Stein/Hartenstein
Burg Düben
Leuchtenburg Kahla
Burg Lauenstein
Plassenburg
 
Reichsburg Kyffhausen,
Kyffhäuserdenkmal

Burgruine Henneberg

SCHLOSS HINTERGLAUCHAU

Das Museum im Schloß Hinterglauchau wurde 1884 eröffnet. Die Anlage besteht aus dem Schloß Forderglauchau und dem Schloß Hinterglauchau.

Foto: Sylvia Wentzlau Webdesign

Wie kam es dazu? Durch eine brüderliche Erbteilung der Familie der Grafen von Schönburg im Jahre 1623 entstanden die Linien "Forderglauchau" und Hinterglauchau".

Seit dieser Zeit hieß Graf Alban (1804 - 1864); Graf Alban von Schönburg-Forderglauchau, Penig und Wechselburg und Graf Albert ( 1761 - 1841); Graf Albert von Schönburg Hinterglauchau.

Für die Museumsgründung zeichnet sich Julius Möhler (1844 - 1894) verantwortlich. Möhler war Vorsteher des Gewerbevereins und Inhaber der Woll- und Baumwollfärberei. Im damaligen Museum wurden die Besucher über die Papier-, Schuh- und Textilfabrikation informiert. Außerdem wurde ihnen die Funktionsweise elektrischer Anlagen und des Blitzableiters erklärt.

Unter anderem durch die innerpolitischen Unruhen in Deutschland vor dem ersten Weltkrieg schwand das Interesse am Glauchauer Museum. Das Museum wurde daraufhin geschlossen und die Exponate anderen Einrichtungen zugeführt.

1929 versuchten Otto Schimmel und Dr. Walter Flemming (1890 - 1947) das Museum wieder zum Leben zu erwecken; allerdings ohne Erfolg. Erst 1940 konnte dieser Traum in Erfüllung gehen. Möglich wurde dies durch den unermüdlichen Einsatz des Oberbürgermeister Dr. jur. Walter Flemming, mit Unterstützung des ersten Museumsdirektors Alfred Schott. Schott war von 1940 bis 1973 Museumsdirektor. Die Räumlichkeiten im Schloß Hinterglauchau stellte Joachim Graf von Schönburg-Glauchau zur Verfügung. Der Graf lebte von 1873 bis 1943.

Leider wurde das Schloß Forderglauchau vor Ende des zweiten Weltkrieges "in Brand geschossen". Die restliche Schloßanlage konnte vor einem Übergreifen der Flammen gerettet werden. Die Präsentation der ersten Sonderausstellung erfolgte am 20. Oktober 1945. Vollständig wurde das Museum am 15. Juli 1950 eröffnet.

Im Jahre 1974 lernte der zur Zeit amtierende Direktor Günter Ulmann den verbotenen Künstler Gerhard Altenbourg kennen. Durch die Präsentation der Werke des Künstlers erfolgte 1976 die Abberufung und Ausbürgerung Ulmanns. Als Nachfolger wurde Ralf-Peter Ehrentraut ernannt. Dieser war von 1977 bis 1990 Museumsdirektor. Während seiner Direktorenzeit wurde das Museum zum Ausbildungsmuseum und es entstanden außerdem Restaurierungswerkstätten für Möbel, Grafik und Buch.

Eine Umstrukturierung der alten Museumsinhalte erfolgte im Jahr der Wende. Peter Schönhoff hieß der mutige neue Direktor. Seine Amtszeit begann 1990 und endete 1993. Sein Ziel war es, eine Ausstellung "Die Schönburger - Wirtschaft, Politik, Kultur" der Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Hier geht es weiter! 

Sylvia Wentzlau
Schloß Hinterglauchau
Balkon

Wappen

Wappen der
Schönburger

© Texte und Fotos:
(inkl. Wappen)
Sylvia Wentzlau

  

Burgenseite
Kontakt © Sylvia Wentzlau 2005-2013