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Ein barockes Kleinod liegt im Leipziger Seenland. Ein 50.000 Quadratmeter großer Schloßpark umgibt das Barockschloß Güldengossa. Der Park mit Gärtnerteich und Karpfenteich, der Orangerie, dem Ziergarten mit Springbrunnen lädt zu weitläufigen Spaziergängen zu jeder Jahreszeit ein. Im Herbst 2008 wurden rund 2000 Zwiebeln von Frühlingsblühern gesetzt. Mit Hilfe von Suchgrabungen wurden die alten Wegverläufe aufgespürt und der Park nach historischem Vorbild wieder neu angelegt. Skulpturen ziehen das Auge des Betrachters magisch an.
Park und Schloß befanden sich noch 2006 in einem bedauernswerten Zustand. Die Wiederbelebung des Schlosses verdankt Güldengossa Adalbert Geiger, dem heutigen Schloßherrn, der 2006 Schloß Güldengossa käuflich erwarb. Im Januar 2007 begann er mit den Sanierungsarbeiten von Park und Schloß. Im September 2008 wurden die Arbeiten abgeschlossen. Schloß und Park erstrahlen heute wieder in alter Pracht. In einer sehr interessanten Führung erfahren Sie mehr über das Schloß und den Park.
Zur Historie des Schlosses: Güldengossa wurde zum ersten Male im Jahre 1285 urkundlich erwähnt. Ritter Heinricius de Cossowe erhält 1350 Güldengossa vom Marktgraf von Meißen als Lehen. Danach wechselte das Schloß noch mehrmals seinen Besitzer. Seinen heutigen Spätbarockstil erhielt das Schloß 1720 durch Johann Ernst Kregel von Sternbach.
© Text und Fotos: Sylvia Wentzlau |
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| © Sylvia Wentzlau 2005-2013 | ||||||||||||