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Residenzschloß Heidecksburg Rudolstadt/Thüringen Im wunderschönen Thüringer Land liegt das Schloß Heidecksburg. Das Schloß gehört zur Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.
Bis
1918 nutzten die Grafen und Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt
das Schloß als Residenz. Schon im frühen Mittelalter
besaßen die Grafen Besitztümer in Mittel- und Nordthüringen.
Eine ganz berühmte Persönlichkeit aus der Linie der Grafen von Schwarzburg war der 1304 geborene Günther XXI. von Schwarzburg-Blankenburg. Er war führend an der "Thüringer Grafenfehde" von 1342 - 1345 beteiligt. 1349 wurde Günther XXI. zum Römischen Kaiser gewählt, schon wenige Monate nach seiner Wahl zum Römischen Kaiser starb Günther. Noch heute befindet sich sein Grabmal im Frankfurter Dom. Die Grafen von Schwarzburg konnten ihren Besitz ständig erweitern. Sie drangen über Blankenburg in das Saalethal ein und erwarben später auch Besitzungen zwischen Saalfeld und Dornburg.
Im Jahre 1345, in der Zeit der Grafenfehde, wurde die untere und obere Burg in Rudolstadt zerstört. Bis dahin befanden sich beide Burgen in orlamündischem Besitz. Nach der Zerstörung kauften die Schwarzburger beide Burgen und die halbe Stadt Rudolstadt auf. Die Grafen von Schwarzburg errichteten die obere Burg erneut. Von dieser Neuerrichtung ist heute nur noch der Rundturm am Marstallgebäude erhalten. Im Jahre 1573 brannte es auf dem Burggelände, danach entstand das dreiflügelige Renaissanceschloß Heidecksburg. Kaiser Joseph I. verlieh 1710 den Rudolstädter Grafen die Fürstenwürde. Nach so einer Ernennung war das alte Schloß für Repräsentationszwecke nicht mehr geeignet. Aus diesem Grunde ließ Fürst Friedrich Anton (1692 - 1744) einen prunkvollen Neubau errichten. Was gibt es alles auf Schloß Heidecksburg zu sehen? |
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| © Sylvia Wentzlau 2005-2013 | ||||||||||