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LANDSCHAFTSGARTEN MACHERN :

Reichsgraf Carl Heinrich August von Lindenau ließ die einstmals barocke Gartenanlage im Jahre 1782 umgestalten.

In dem heutigen Landschaftspark sind noch sehr schöne klassizistische und neogotische Gebäude erhalten geblieben. Im Park finden Sie unter anderem sehr seltene Gehölze, wie zum Beispiel den breitkrönigen Blauglockenbaum aus China. Die natürliche Gestaltung der Anlage unterschied sich von dem bisherigem barockem Gartenstil. Sie finden im Park wunderschöne kleine abgeschlossene Gartenpartien.

Zu jeder Jahreszeit ist der Macherner Park einen Besuch wert.

Bei Ihrem Spaziergang durch die Parkanlage stoßen Sie unter anderem auf Tempel, eine Ritterburg und eine Pyramide.

In der Pyramide, die im Jahre 1792 als Begräbnisstätte angelegt wurde, befinden sich Urnen und eine Gruft Zu Beginn des Landschaftsparkes erhebt sich stolz das Schloß Machern. Der Ursprung des Schlosses reicht in das 16. Jahrhundert zurück. Im Dreißigjährigen Krieg zerstört, wurde es später wieder aufgebaut. Paare können in der Ritterstube im Schloß den Bund der Ehe eingehen. Außerdem befindet sich in diesem schönen Gemäuer ein Restaurant, wo Sie eine wunderschöne Hochzeitsfeier genießen können.

Ich möchte aber Ihr Augenmerk auf ein ganz besonderes Kleinod richten; die Ritterburg. Diese wurde vor 204 Jahren erbaut und liegt im Nordosten der Anlage. Erbaut wurde die Ritterburg als Burgruine, nach den Entwürfen von Glasewald. Der Turm hat eine stattliche Höhe von 26 Metern. Eine künstlich gemauerte Felswand ist der Eingang zur Burg.

Im Jahre 1950 wurde die Burg leider durch fahrlässige Brandstiftung stark beschädigt. Bei Führungen können Sie die Burg durch einen 36 Meter langen unterirdischen Gang betreten. Seit 1986 wurde die Ritterburg restauriert, 2003 waren die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen.

Durch schriftliche Überlieferungen kann in die Zeit der Entstehung der Burg zurückgegangen werden.

So ist bekannt, daß die Wächter der Burg in einem ovalem, grottenartigem Vorraum saßen. Der Fußboden bestand aus Granitplatten. Dieser Raum wurde vom eigentlichen Gang durch ein eisernes Gittertor getrennt. Lief man weiter entdeckte man einen in die Mauer eingelassenen Altar mit einem Kruzifix. Stieg man elf Stufen hinauf gelangte man in die Vorhalle. Beim Betreten wurde eine Glocke geläutet, die wie durch ein Wunder von einer Mönchsfigur ausgelöst wurde. Über eine weitere steinerne Treppe erreichte man den Turm. Die Fenster waren mit bunten Glasmalereien gestaltet.

Durch Fördermitteln von Bund und Land sowie finanzielle Beteiligung der Gemeinde Machern konnten die Turmräume für Ausstellungszwecke eingerichtet werden und das obere Kaminzimmer (Rittersaal) kann heute von Gruppen bis zu max. 15 Personen genutzt werden. Anschrift: Schloß Machern, Schlossplatz 1, 04827 Machern, Tel.: 034292/ 7 20 58.

Der unterirdische Gang ist heute wieder so schaurig, wie zu den Entstehungszeiten der Ritterburg.

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Sylvia Wentzlau
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© Text und Fotos:
Sylvia Wentzlau

 

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