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DORNRÖSCHENSCHLOSS SABABURG

Die Sababurg liegt im Reinhardswald und wird zurecht als ein Märchenschloß bezeichnet. Landschaftlich sehr schön gelegen, wird es von einem Meer von Rosen umrahmt. Der kleine Burggarten lädt zum Verweilen ein.

Ihren Namen erhielt die Burg nicht nach der "sagenhaften" Riesin Saba, sondern nach dem Basaltkegel, auf dem sie errichtet wurde.

Der Mainzer Erzbischof ließ im Jahre 1334 die "Zapfenburg" erbauen. Sein Ziel war es, mit dieser Burg den naheliegenden Wallfahrtsort Gottsbüren zu schützen und einen befestigten Vorposten an der Grenze des Sachsenlandes zu errichten.

Als die Pilger der Burg immer mehr fernblieben verlor die Sababurg ihre wesentliche Bestimmung und war dem Verfall preisgegeben.

Von 1490 bis 1492 entstand anstelle der zur Ruine gewordenen Burg ein neues Jagdschloß. Den Auftrag dazu erteilte Landgraf Wilhelm II. von Hessen. Dieser betrieb eine Wildpferdezucht, die weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt wurde. Durch Wilhelm IV. wurde das Schloß erweitert. Außerdem ließ er einen Tiergarten anlegen.

Auf seine Zeit gehen auch die Tiernamen der Schloßgemächer zurück, mit denen heute noch die Hotelzimmer der Sababurg benannt sind.

Wie auch viele andere Schlösser und Burgen wurde die Sababurg von den kriegerischen Auseinandersetzungen im 30jährigen Krieg nicht verschont. Die Burg erhielt ihre alte Schönheit noch einmal im Jahre 1765 zurück. Landgraf Friedrich II. ließ sie erneut zu einem fürstlichen Jagdschloß ausbauen.

In den nächsten Jahrzehnten verfiel die Burg wieder zu einer Ruine und beflügelte die Phantasie der Leute; es entstanden Märchen und Sagen um die Burg im Rheinhardswald.

Der Tierpark Sababurg hat einiges für Groß und Klein zu bieten.

Für Kinder gibt es einen Kinderstreichelzoo, einen Kinderspielplatz und eine Kindereisenbahn. Ständig wechselnde Shows bereichern das Angebot. Im Tierpark befindet sich außerdem ein Forst- und Jagdmuseum.

Längst ausgestorbene Tierarten werden im Zoo wieder zurückgezüchtet. So zum Beispiel Urwildpferde und Wisente.

Der Tierpark und die Burg befinden sich im Urwald Sababurg. Mächtige 800 Jahre alte Eichen strecken ihre Zweige in den Himmel. Hier greift der Mensch nicht ein und die Natur kann sich in ihrer vollen Schönheit entfalten. Den Urwald bevölkern Waschbären, Dachse, Iltisse und Baummarder. Hier fühlen sich Frösche und Kröten noch wohl. Unternehmen Sie doch einmal einen Spaziergang in dieser unberührten Natur.

Seit 1956 befindet sich ein Hotel und Restaurant in diesem Kleinod. Hier schlafen Sie wie im Märchen. Im Burghof finden Theaterveranstaltungen und Konzerte statt. Unter anderem wird hier auch das Märchen vom Dornröschen aufgeführt.

© Text und Fotos: Sylvia Wentzlau
 

Kontakt © Sylvia Wentzlau 2005-2013