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RESIDENZSCHLOSS WEIMAR
Burganlage aus dem 10. Jahrhundert. Ein verheerender Brand zerstörte die Burg und die Stadt. Ab 1424 begann man mit der Wiederaufbau der Anlage.
Die Anlage wurde noch mehrmals ein Opfer der Flammen. Nach den Bränden entstand aus der spätgotischen Burganlage ein Renaissanceschloß.
1774 brannte das gesamte Schloß ab. Erhalten blieben nur der Turm und das Torhaus. Aus finanziellen Gründen begann der Wiederaufbau erst 1789 unter dem Herzog Carl August (1775 - 1828). Der dafür gegründeten Schloßbaukommission gehörte Johann Wolfgang Goethe an.
Der Innenausbau des Schlosses wurde 1800 - 1803 abgeschlossen. Zu den bedeutendsten Raumschöpfungen des deutschen Klassizismus gehören die Große Galerie im Nordflügel, der Festsaal und das große Treppenhaus im Ostflügel. Die herzogliche Familie zog 1803 in das Schloß ein.
Unter Leitung des Oberladesbaudirektors Clemens Wenzeslaus Coudray (1775-1845) wurde der eingeschossige Westflügel aufgestockt. Bauzeit von 1822 - 1834.
Der Großherzog dankte 1923 ab. Danach wurde das Schloß bereits als Museum genutzt.
In 67 Räumen des Schlosses können Besucher Sammlungen der Malerei, Graphik und Plastik vom Mittelalter bis zur Gegenwart besichtigen.
Seit Januar 2009 gehört das Schloß zur Klassik Stiftung Weimar.
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